Wir Menschen sind voller Widersprüche. Manche sind wohl relativ gängig und schon fast «normal». Etwa, dass wir die Umwelt schützen wollen, aber dennoch mit dem Flugzeug in die Ferien fliegen. Dass wir die Konsumgesellschaft kritisieren, aber gleichwohl eine Wohnung voller Dinge haben. Dass wir Social Media doof finden, aber trotzdem gefühlt den ganzen Tag dort abhängen.
Dann gibt es auch Widersprüche, die wir nicht abkönnen, die in unserem Kopf nur schwer zusammengehen. Etwa, wie man queer und gleichzeitig rechtsextrem sein kann. Genau darum geht es im Dokumentarfilm Im Schatten der Bilder von Birgitta Weizenegger. Die Regisseurin begibt sich auf die Spuren der vorarlbergischen Malerin Stephanie Hollenstein (1886-1944), die lesbisch und Anhängerin der NSDAP war. Mehr dazu weiter unten.
Auf die Spuren des Heimatbegriffs macht sich derweil das Kunstmuseum St.Gallen in der kürzlich eröffneten Schau «Heimatflimmern». Und für alle, die sich nach ein bisschen Musik im Sommer sehnen, liefert das Schloss Wartegg ein abwechslungsreiches Programm.