Im Prinzip sind Museen ja für alle da, für Bildungsbürger:innen ebenso wie für Minderheiten. Nur scheinen Museen für Letztere oft schwer zugänglich. Sei es, weils den Audioguide nicht auf Kurdisch gibt oder die einfache Sprache halt nicht wirklich einfach ist. Sei es, weil die Wandtexte aus Rollstuhlhöhe schlecht lesbar sind oder man sich thematisch schlicht nicht abgeholt fühlt.
Kulturelle Teilhabe ist da das Stichwort: Verschiedenste Menschen sollen Zugang zu Museen haben und sogar aktiv mitgestalten können. Wie das aussehen kann, ist sehr vielfältig. Einen möglichen Weg zeigt das Kunstzeughaus in Rapperswil-Jona in «wohin – woher – womit». Die mehrsprachige Sammlungsausstellung hat das Museum gemeinsam mit Menschen aus der Region umgesetzt.
Einen klassischeren Ansatz verfolgt die Ausstellung «Homme de Terre» im Kunstmuseum Thurgau, wobei es auch da ein Teilhabe-Element gibt … Und in Frauenfeld liefert am Wochenende das Pink Apple Filmfestival Vielfalt pur.