Wiederherstellung, das bedeutet Restitution. Wenn sie sich auf Kulturgüter aus kolonialen Kontexten bezieht, die etwa in Schweizer Museen lagern, gibts immer wieder heftige Debatten.
Wer soll was an wen zurückgeben? Und vor allem: Warum soll man etwas zurückgeben? Oft geht es dabei um rechtliche Aspekte, Standortlogiken, aber auch ums Selbstverständnis der Institutionen.
Klar ist: Das Sammeln von Kulturgütern zu Kolonialzeiten fand oftmals in extremen Unrechtskontexten statt. Restitutionsforderungen sind zudem nichts Neues, es gibt sie bereits seit den 1960er Jahren – und es wird sie mit grosser Wahrscheinlichkeit auch künftig geben.
Und um einen solchen Restitutionsprozess zwischen Sri Lanka und zweier Basler Museen geht es im Dokumentarfilm Elephants & Squirrels von Regisseur Gregor Brändli. Mehr dazu in der Filmbesprechung hier im Newsletter.
Ausserdem: Die aktuelle Gruppenausstellung «Containers Love Disorder» in der Kunsthalle St.Gallen verhandelt verschiedene Ordnungsstrategien und in Lichtensteig befasst sich die St.Galler Tänzerin Elenita Queiróz am 14. März in ihrem Solostück The Beast mit Mutterschaft.