«Es ist einfacher, sich das Ende der Welt vorzustellen, als das Ende des Kapitalismus.» Ein Zitat, über das man intensiv diskutieren kann. Zugeschrieben wirds dem Kulturwissenschaftler Fredric Jameson.
Nun stellt sich die Frage: Was kannst du dir eher vorstellen? Das Ende der Welt oder das Ende des Kapitalismus? Ist der Kapitalismus überhaupt ein (oder das) Problem? Brauchts einen Kurswechsel oder reichen kleine Anpassungen? Und in was für einer Welt wollen wir künftig leben?
Ähnlichen Überlegungen spürt der Schweizer Dramatiker Andreas Sauter in seinem noch unfertigen Werk Einbruch der Wildnis nach. Darin ergreift ein «Phänomen» die Menschen und zieht sie in die Wälder. Eine Art Urkraft, die einen grundlegenden Systemwandel anstösst. Am 27. August liest Sauter im Literaturhaus Thurgau – mehr dazu hier im Newsletter.
Auch in St.Gallen lockt das Grün: Im Botanischen Garten ist ab dem 22. August das Theaterstück In der Dämmerung wächst ein Flüstern zu sehen. Unser Autor Peter Surber war bei einer Probe. Und zum Schluss gibts noch eine Besprechung des Dokumentarfilms Jemand, der einmal ich war über Ingeborg Bachmann.