Lichtdurchlässig, aber nicht ganz durchsichtig. Bildungssprachlich «transluzent». Das ist zum Beispiel Milchglas, Wachs oder unsere Haut. Man kann den Begriff aber auch philosophisch lesen, als ein Sich-Auflösen oder ein Verschwimmen. Erinnerungen etwa, die nur noch ein dumpfer Hall sind. Wahrnehmungen, die täuschen oder getrübt sein können. Körper, die sich verändern und langsam, aber unaufhaltsam zerfallen.
Darum geht es auch in der Ausstellung «Transluzent», die derzeit im Kubik-Areal in St.Gallen im Rahmen einer Zwischennutzung zu sehen ist. Die Schau vereint Positionen von vier Kunstschaffenden und lebt von einer blassen Ästhetik – ergänzt mit einer guten Portion Gesellschaftskritik. Mehr dazu hier im Newsletter.
Dann war am Wochenende die Aufführung von Charles Uzors The Great Wall. A Labyrinth in Trogen. Und ab dem 29. August laden die Kunsthallen Toggenburg im Rahmen des Kunstprojekts Arthur zur Kunst-Stobete ein.