Das Schlafzimmer ist wohl der intimste Ort der eigenen vier Wände. Ceylor liefert nun einen Einblick ins dortige Treiben. Diese Woche hat der Kondomhersteller den «ersten grossen Sexreport der Schweiz» veröffentlicht. Er basiert auf einer repräsentativen Umfrage aus diesem Frühling in allen Kantonen.
Darin finden sich viele interessante Zahlen, beispielsweise aus dem Appenzellerland: Für die Innerrhödler:innen scheint Sex eher Pflicht als Lust zu sein. 45 Prozent gaben an, in den letzten vier Wochen gar keinen Sex gehabt zu haben (Spitzenwert), und jene, die in die Kiste stiegen, mögen es chooz ond effiziönt: Bei 10 Prozent dauerte der Akt unter drei Minuten (Spitzenwert), bei 41 Prozent zwischen drei und sieben Minuten (ebenfalls Spitzenwert). Auch für das Vorspiel nehmen sich 20 Prozent höchstens fünf Minuten Zeit (nochmal Spitzenwert). Auf die Länge kommt’s ja bekanntlich nicht an.
Am stärksten spüren offenbar die Thurgauer:innen den Frühling. Wo all die Apfelbäume blühen, ist wohl auch die Schlange nicht weit. Jedenfalls hat man nirgends öfter Sex. 7 Prozent – so viele wie sonst nur in Graubünden – trieben es in den letzten vier Wochen neun- bis 15-mal, 4 Prozent – höchster Wert zusammen mit der Waadt – gar 16- bis 25-mal.
Nur: Im Thurgau scheint der Weg das Ziel zu sein, nicht das Ziel selbst. Wenn es darum geht, wer beim Geschlechtsverkehr am häufigsten kommt, kommt niemand an den St.Galler:innen vorbei: 74 Prozent haben sehr oft bis immer einen Orgasmus (am anderen Ende der Skala liegt übrigens Ausserrhoden). In St.Gallen legt man offenbar auch gerne selbst Hand an: 54 Prozent befriedigen sich mindestens wöchentlich – so viele wie in keinem anderen Kanton. Ganz nach dem Motto von Knöppel: «Hüt wert onaniert!»
Bleibt am Schluss nur noch die Frage, ob die Orgasmushäufigkeit zu den weichen oder harten Fucktoren der Standortattraktivität zählt. Aber das sollen andere beurteilen.
Wir wünschen euch ein feucht-fröhliches Wochenende!