Frühmorgens im Zug. Man sitzt entspannt und starrt ins Smartphone. Dann steigt einem ein Duft in die Nase. Eine Parfümwolke, die einer zugestiegenen Person vorauseilt. Und wie es so ist, setzt sich dann genau diese Person auf den Sitz gegenüber.
Unnachgiebig kriecht der blumig-penetrante Parfümgeruch die Nase hoch, scheint Schleimhäute und Gehirnzellen zu verätzen. Als die Person dann endlich aussteigt, bleibt noch lange eine feine Duftspur im Abteil zurück.
Auch andere Tiere legen solche olfaktorischen Spuren, wobei die dazu eher kein Parfüm, sondern körpereigene Säfte verwenden. Und um genau solche und andere Tierspuren geht es in der aktuellen Sonderausstellung «Spuren – Fährten, Frass und Federn» im St.Galler Naturmuseum – mehr dazu weiter unten.
Währenddessen untersucht die Ausstellung «An die Kunst glauben» im Kunstmuseum Thurgau die Verschränkung von Kunst und Religion. Und das Vorarlberger Landestheater in Bregenz bringt Shakespeares Klassiker Ein Sommernachtstraum auf die Bühne.