Es ist nicht leicht, Optimismus an den Tag zu legen, angesichts der Tatsache, dass seit Minute eins in diesem Jahr die Kacke derart dampft, dass sie vermutlich bald überkocht oder in den Ventilator gerät, wie die Angelsachsen sagen. Es ist ein bisschen wie mit den Haaren von Hunden in den Wohnungen ihrer Besitzer:innen: Egal, wie viel man saugt, ständig muss man einzelne Hundehaare aus der Butter pulen.
Vielleicht lässt sich aber in all dem ja doch etwas Positives finden. Eine ganz andere Geschichte zum Jahresanfang oder vielleicht einfach eine Wendung in dem Horrorfilm, der zurzeit über den Erdball flimmert.
Beispielsweise könnte Trump bei seinem Einmarsch in Grönland nicht von Dän:innen begrüsst werden, sondern von einem Eisbären – und dieser ihn direkt, ohne ihm vorher die Hand mit der Pfote zu schütteln, verschlucken. Aus der Air Force One direkt in den Eisbärmagen. Problem gelöst! Natürlich hätte der Eisbär genügend Imodium und Pfefferminztee, sodass ihm der Kerl nicht allzu sehr auf den Magen schlagen würde.
Oder vielleicht haben ja die Ausserirdischen mittlerweile genügend Gründe, Nahrung, Treibstoff oder was auch immer bisher gefehlt hat, um auf dem Erdball zu landen. Spätestens im Herbst 2026 könnten sie also am Seealpsee aufschlagen – da campiert es sich ja bekanntlich besonders gut – und von dort aus die Erde von allem Übel befreien.
Ab 2027 würden also dann die Murmeltiere stellvertretend für die Ausserirdischen unsere Welt regieren, weil sie wegen ihres Pfeifens die einzigen wären, die sich mit den Neuankömmlingen aus dem All verständigen konnten. Und weil der moralische Kompass der Murmeltiere stabil ist, im Gegensatz zu jenem der Menschen. Die Despoten dieser Welt würden zu Butter verarbeitet, die sich die Murmeltiere samt Hundehaaren auf die intergalaktischen Brötli schmieren und die Menschen würden fortan friedlich und dauerfröhlich unter der Aufsicht der Murmeltiere leben. Dieses Szenario klingt schon ziemlich positiv – oder etwa nicht?