Märchen, allen voran die klassischen, sind ganz schön grausam. Da lassen Eltern schon mal ihre Kinder im Wald zurück oder sperren sie in Türme. Frösche werden an die Wand geschmettert, Wölfen die Bäuche aufgeschlitzt. Bösewichte tanzen sich wahlweise zu Tode oder reissen sich vor Wut gleich selbst entzwei.
Trotzdem haben Märchen bis heute einen festen Platz im Kinderzimmer. Denn sie erzählen von zeitlosen Themen: von der Suche nach Glück, von der Liebe, von Mut und Tapferkeit.
Genau darum geht es auch in modernen Märchen, nur fallen diese tendenziell etwas feinfühliger aus. So auch Das Mondmädchen, das derzeit am Theater St.Gallen zu sehen ist. Saiten hat das Familienstück besucht, mehr dazu in der Besprechung weiter unten.
Derweil zeigt der Kunstraum Dornbirn eine Einzelausstellung der Künstlerin Anna Hulačová. In ihrer dystopischen Installation aus Beton, Holz und Bienenwaben geht es um Landwirtschaft und Natur, aber auch um Hoffnung.
Und am 11. Dezember entlockt das Chuchchepati Orchestra im Palace den traditionellen Talerbecken neue Klänge – kombiniert mit Trompete, Kontrabass und Elektronik.