Alle vergessen gelegentlich etwas. Den Autoschlüssel, das Handy, das Portemonnaie. Oder den Namen einer flüchtigen Bekannten, sodass man bei der spontanen Begegnung umständlich herumdruckst und hofft, dass es nicht weiter auffällt. Etwas zu vergessen, ist unangenehm bis ärgerlich, aber meist kein Weltuntergang.
Anders sieht es aus, wenn die Gedächtnisleistung aufgrund einer Demenzerkrankung fortlaufend abnimmt. Die Krankheit wird in zahlreichen Filmen aufgegriffen. Etwa in Harry Macqueens eindrücklichem Drama Supernova oder in Still Alice von Richard Glatzer und Wash Westmoreland.
Mit Demenz setzt sich auch der neue Film Das unendliche Jetzt des Schweizer Filmemachers Kaspar Kasics auseinander. Darin übernehmen vier Menschen, die mit Demenz leben, die Hauptrollen. Entstanden ist ein Experiment, das sich jedem Genre entzieht. Das weder Dokumentar- noch Spielfilm ist. Mehr dazu in der Besprechung weiter unten.
Und: Am Freitag, 25. September, tritt das Gilbert Paeffgen Trio im St.Galler Kultbau auf und einen Tag später eröffnet in der Galerie Fafou die Schau des Flawiler Künstlers Raffaele Ferraro.