Man merkts, es herbstelt. Am Morgen ists jetzt schon nicht mehr richtig hell. Blöd. Und am Abend wirds auch schon bizli früher dunkel. Grad nochmal blöd. Aber es gibt einen Lichtblick: Während die Helligkeit schwindet, nimmt der Kulturbetrieb wieder Fahrt auf – vielerorts ist die Sommerpause vorbei.
Bereits letzte Woche hat im Open Art Museum die neue Ausstellung «Ein Traum von einem Ballkleid» eröffnet. Gezeigt werden Werke, die zwischen 1960 und 1990 im therapeutischen Kontext der Universitären Psychiatrischen Kliniken in Basel entstanden sind. Mehr dazu in der Ausstellungsbesprechung weiter unten.
Am 6. September eröffnen dann gleich zwei Ausstellungen: In der Kunsthalle St.Gallen ist die Ausstellung «BB – Born to Bloom» der Berliner Künstlerin Cemile Sahin zu sehen. Es geht um Natur und Krieg – Dinge, die auf den ersten Blick nicht wirklich zusammengehören.
In der Alten Fabrik in Rapperswil-Jona befasst sich das Künstlerduo Polisonum in «Superimposition» mit Ohrwürmern. Nicht mit den leicht gruseligen Insekten, sondern mit jenen Songs, die sich im Kopf festsetzen, nur um dann in den passendsten wie unpassendsten Momenten aufzuploppen.