Die Kunstsammlung der HSG wächst. Ein Einblick dazu gibts weiter unten.
Grundsätzlich ist es ja erfreulich, dass sich eine Wirtschaftsuniversität überhaupt für etwas so vermeintlich Brotloses wie Kunst interessiert. Gleichzeitig zeigt sich dabei aber auch, wie sehr die «brotlose Kunst» längst von kapitalstarken Institutionen oder Personen abhängt, die dafür sorgen, dass sie eben doch nicht mehr ganz so brotlos ist – sondern mitunter absurd viel Geld abwirft.
Natürlich sei es allen Kunstschaffenden vergönnt, von ihrer Arbeit leben zu können. Und Kunst muss ja gar nicht immer kritisieren, sie kann auch einfach schön oder inspirierend sein.
Aber: Was bedeutet es, wenn gerade diejenigen, die im Fokus der Kritik stehen, kritische Kunst kaufen? Wenn man sich die Kritik also gleich selbst ins Haus holt?
Und was heisst das für die Kunst? Ist das dann subversiv oder gerade nicht?