St.Gallen hat NEIN gesagt. Keine Lust auf Solidarität.
Sicher nicht ganz unschuldig am Ergebnis war wohl der Abstimmungskampf, der stellenweise ins Städte-Bashing abgedriftet ist. Mit ordentlich Angstmacherei und reichlich Desinformation.
Die Realität: Die Stadt bleibt auf ihren Zentrumslasten sitzen. Und zu diesen gehören halt nicht nur der Verkehr und andere eher unsexy Themen, sondern auch die Kultur. Und ob sexy oder nicht: Wichtig sind sie alleweil, diese Zentrumsleistungen. Und es ist auch für Leute aus Gaiserwald, Mörschwil und Teufen schon noch lässig, mal in die Grabe zu gehen, das schicke Stadttheater zu besuchen oder durchs Museum zu schlendern. Und irgendwie muss man ja auch für den Job ins Zentrum kommen.
Ein JA wäre also schon noch naheliegend (bis vernünftig) gewesen… auch weil die Datenlage ja ziemlich eindeutig gewesen wäre.
Trotz des trotzigen Neins bleiben wir stabil und präsentieren euch im Kulturnewsletter wie gewohnt vier bekömmliche Kulturhäppchen. Menschen von Stadt und Land sind gleichermassen willkommen.