Der Papst ist tot, es lebe der Fussball. Oder so. Denn jetzt sind erstmal die Frauen am Drücker. Die EM steht vor der Tür, auch in St.Gallen. Erste Influencerinnen wurden schon auf dem Klosterplatz gesichtet, sie durften den offiziellen EM-Ball testen. Auf dem Pressebild im Hintergrund zu erkennen, wenn man ganz genau hinschaut: das St.Galler Domkapitel, das gerade die Wahl des Bischofs verschiebt. Aus bekannten Gründen.
Der Papst ist tot, es lebe der nekrophile Voyeurismus. Nur wenige Stunden, nachdem sich der Pontifex aus dem Diesseits verabschiedet hat, veröffentlichte der Vatikan erste Bilder des Leichnams. Jaja, erstaunlich, wie tot er darauf aussieht, der gute Francesco. Und so ungesund bläulich, weil er sich nicht anbalsamieren lassen wollte, dieser bescheidenste aller Päpste.
Erstaunlicher ist allerdings, wie es ein alter blau-weisser Mann schon wieder geschafft hat, das Frauenfussballthema aus diesem Newsletter zu verdrängen, obwohl wir eingangs extra so elegant übergeleitet haben. Damn! Dabei freuen wir uns doch alle auf den sportlichen Grossevent, die Paninibildli-Sammelorgien auf den Pausenplätzen und die Besuche im Stadion oder im Public Viewing.
Apropos Liveübertragung: Katholisch St.Gallen streamt morgen Samstag ab 10 Uhr drüben in der Schutzengelkapelle den Beerdigungsgottesdienst für Jorge Mario Bergoglio. Alle sind herzlichen willkommen ab 9:30 Uhr. Dompfarrer Beat Grögli…
Doppel-Damn! Schon wieder abgeschlipft, excusez.
Die FCSG-Frauen treffen morgen Samstag auswärts auf den FC Luzern. Anpfiff ist um 16 Uhr. So reicht es nach dem Public Streaming der Abstiegsaffiche im katakombischen Rom noch locker auf den Voralpenexpress in die Swissporarena. Also: Hopp, Frauenfussball, ab sofort und bis in alle Ewigkeit. Amen.