Herzlich willkommen zur Teeparty mit Hutmacher und Märzhase. Diese Woche ist der Kulturnewsletter dem weissen Kaninchen gefolgt und hat sich frohen Mutes hinab ins Wunderland gestürzt. Oder eben «Down the Rabbit Hole», wie das erste Kapitel von Lewis Carrolls absurder Geschichte Alice’s Adventures in Wonderland heisst.
Heute ist das Bild des «Rabbit Hole» längst Teil des popkulturellen Vokabulars. Es meint das sich Vertiefen in etwas, aus dem man so schnell nicht mehr rausfindet.
Richtig tief hinab ins «Rabbit Hole» geht es für die Protagonistin in Johanna Moders Psychothriller Mother’s Baby, die nach der Geburt ihres Wunschkindes zwischen Verschwörung und Wahnsinn versinkt.
In Sarah Kuratles neuem Roman Chimäre sucht dann eine Alice in einer dystopischen Welt nach sich selbst. Und auch das neue Album Schloss von Rémy Sax versprüht Wunderland-Vibes, gepaart mit einer Befreiungsaktion von Prinzessin Zelda.
Neugierig? Dann immer dem imaginären Kaninchen folgend nach unten scrollen.