Ein Kilo Brokkoli kostet etwa fünf Franken. Ein Schnäppchen, wissen alle, die selbst schon mal Brokkoli angepflanzt haben. Bis man ernten kann, kämpft man gegen Schnecken und anderes Getier, ebenso wie gegen seine eigene Nachlässigkeit. Mangelnde Bewässerung findet der Brokkoli eher ungünstig.
Ist man trotz aller Widrigkeiten erfolgreich, bildet die Pflanze riesige Blätter und später dann den lang ersehnten Brokkolikopf. Weitere Wochen vergehen, man hegt, pflegt, wässert – was man am Ende erntet, ist ein knapp faustgrosser Brokkoli. Müsste man alle Arbeit entlohnen, die in ihm steckt, wäre es sicher ein sehr teures bisschen Kohlgewächs.
Mit nachhaltigem Lebensmittelanbau befasst sich die Ostschweizer Künstlerin Claude Bühler ab Anfang Juni in ihrer Ausstellung in Frauenfeld. Mehr dazu hier im Newsletter.
Ausserdem hat der Schweizer Autor Lukas Bärfuss sein neues Buch Königin der Nacht veröffentlicht. Demnächst liest er daraus an verschiedensten Orten in der Ostschweiz. Und die Bühne Mammern bringt mit einem Vampir-Musical biz Fantasy an den Bodensee.